ich widme mich hauptsächlich der experimentellen analogen oder kameralosen fotografie. mich interessieren dabei die speziellen ausdrucksmöglichkeiten, die experimentelle techniken und prozesse bieten.
einen besonderen fokus lege ich auf themen rund um nachhaltigkeit. dies betrifft sowohl den fussabdruck der fotografie selber als auch das, was mit den bildern ausgedrückt und erzählt wird.
dies führt zu einer praxis, die meistens von dem ausgeht, „was schon da ist“, seien es pflanzen (anthotypie), abgelaufene papiere und filme aus dem brockenhaus, alte und (manchmal) schrottreife kameras, die vor dem wegwerfen gerettet wurden oder gelegentlich sogar aus küchenabfall hergestellte laborchemie.
meine arbeit ist immer spielerisch, forschend und prozessorientert. handwerkliche perfektion steht nicht im zentrum. die ergebnisse sind oft zufällig, aus missgeschicken geboren und vergänglich.